Wenn ich etwas Negatives für Taiwan benennen müsste, wäre das Nachtleben auf jeden Fall euf einem der ersten Plätze. Wirklich heisse Parties sind schon rar gesäht und es fällt nicht schwer an vielen Wochenenden die Entscheidung zu fällen, doch lieber zuhause zu bleiben. Es gibt dann aber so Tage die das ganze wieder wettmachen.Gestern war wieder so ein Tag. Zuerst war in unserem Stammclub "Revolver" (Der einzige Club der wirklich regelmäßig akzeptable Partys schmeisst) eine kleine Party die mit Deep-House angefangen hat und mit Noise-Speedcore-Geschredder geendet hat. Musikalisch auf jeden Fall erste Sahne. Um 3 war dann aber auch schon Schluss und wir wollten dann noch zu so einem Typ der irgendwie auf einer Burg in den Bergen haust und dort ab und zu mal kleine Goa-Parties schmeisst. Eigentlich wollten wir da nur zu dritt hin aber irgendwie waren wir am Ende dann 25 Leute, die sich dann in 4 Taxis gequetscht auf den Weg gemacht haben. Der Besitzer hat dort angekommen, dann noch unser Taxi gezahlt(war immerhin eine halbstündige Fahrt) auch lässig, und hat dann auch große Augen gemacht als nochmal drei den Berg hochkamen. Jetzt mal zu der Location. Ich glaube die erste Stunde sind wir einfach nur rumgelaufen und sind aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen. Der Typ wohnt da ganz allein auf drei Stockwerken und auf einer Grundfläche mit den Ausmaßen der großen Tanzfläche im Berghain. Alles ist irgendwie vollgestopft mit so alter chinesischer Kunst. Einbäume an den Wänden, 3 Meter hohe Buddhastatuen, ein riesen Ofen, alles ziemlich abgefahren.Morgens hat er dann noch das Haupttor geöffnet und die Burg mit Sonnenlicht geflutet. Hatte alles mega Stil :D Das war auf jeden Fall nicht das letzte mal dass ich dort war.
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