Huhuu, Morgen gehts nach Japan. Nachdem ich in den letzten Tagen jede freie Minute geplant hab (willige Couchsurfing-Hosts sind echt rar gesäht in Japan), gestern noch ein Company Dinner mit dem Restaurant hinter mich gebracht habe, und am Samstag noch auf einer Goa war, geht morgen früh unser Flug nach Osaka. Zwei Wochen werden wir dann rumreisen, und dabei Osaka, Kyoto, Kyotango, Nara, Tokyo mitnehmen. Transportmittel der Wahl wird Trampen sein und zum Schlafen hab ich auch schon so einige Infos rausgesucht:
1. Urban Camping
Urban Camping heisst Campen in öffentlichen Parks und Grünanlagen. Leider haben wir kein Zelt mit uns, weil wir nur Handgepäck gebucht haben, aber es soll wohl auch sehr normal sein nachts einfach auf einer Prakbank zu schlafen falls man den letzten Zug verpasst.
http://wikitravel.org/en/Urban_camping_in_Japan
2. Love Hotels
Love Hotels sind vergleichbar mit den Motels in vielen anderen Ländern, die teilweise nur für eine Stunde gebucht werden, und hauptsächlich darauf ausgelegt sind dort Sex zu haben. In einem Land in dem man bis zur Hochzeit meist noch zuhause lebt und die Wände sehr dünn sind, wohl eine Notwendigkeit. Durch die hohe Fluktuation der Kunden ist es wohl immernoch billiger als diese Kapsel Hotels. Innen drin gibt es dann viel Kitsch, Kondome und ein Telefon über das man Fetisch-Artikel und Sextoys bestellen kann. Viele haben sogar Karaoke-Boxen oder Whirlpools installiert.
3. Manga Cafes
In Japan gibt es sogenannte Manga Cafes die mit normalen Internet-Cafes vergleichbar sind, allerding gibt es hier eine riesige Auswahl von Mangas, die man alle lesen darf, soweit man japanisch lesen kann. Darüber hinaus werden hier aber auch noch Free Drinks, Tüten-Suppen und teilweise sogar Duschen und Spielkonsolen angeboten. Sie befinden sich meist nahe an Bahnstationen da auch hier viele einkehren die den letzten Zug verpasst haben und die Zeit bis zum ersten überbrücken wollen. Es gibt allerdings auch viele Leute die dort richtig sesshaft geworden sind, und gar keine echte Wohnung mehr haben, die sogenannten Cyber-homeless.
4. KTV
Last but not least gibt es noch die Karaoke-Boxen. In Japan (wie auch in Taiwan) sind Karaoke keine öffentlichen Events in Bars, sondern man mietet sich einen Raum mit einer Gruppe, in dem man dann ungestört singen kann, und per Telefon Snacks und Getränke anforden kann. Sie sind normalerweise mit bequemen Sofas ausgestattet was eine Übernachtung hier sicher auch komfortabel macht. Vorteil: sehr günstig. Nachteil ist es gibt keine Duschen, aber die gibt es auch nicht wenn man im Park übernachtet.
Falls wir also mal die ein oder andere Nacht keine Couch (oder Futon) zum Surfen haben, werden wir wohl diese Möglichkeiten ins Auge fassen. Man will ja als Tourist die volle Bandbreite der dortigen Kultur erfahren.
Montag, 26. März 2012
Montag, 19. März 2012
Muscheltempel
Ein paar Bilder aus dem sogenannten "Shelltemple", nicht weit von Taipei. Ein klassischer daoistischer Tempel, aber alles im Meeresthema gehalten, die Drachenfiguren haben Fischflossen etc. Außerdem ist alles mit Muscheln und Korallen verziert und es gibt einen Tunnel aus Korallen mit allerlei gruseligen Figuren. Ziemlich abgefahren und mal was anderes nachdem die anfangs noch recht coolen Tempel mit der Zeit doch alle gleich aussehen. Außerdem kostenlose vegetarische Verköstigung mit Nudelsuppe und Tee am Ausgang, fand ich auch noch einen guten Pluspunkt.
Mittwoch, 14. März 2012
Kurs hart Südost
Irgendwie bereue ich es ja ein bisschen dass ich den größten Teil meiner Zeit hier in Taiwan in Taipei verbracht habe. Die Highlights, vor allem die schöne Natur sind nämlich ganz woanders zu finden. Während die Westküste mit Städten zugepflastert ist (manchmal ist es schwer zu sagen wo die eine Stadt aufhört und die andere anfängt) ist an der Ostküste die größte Stadt Hualien und hat mit 400 000 Einwohnern gerade Kleinstadtcharakter. Hier fangen die Berge nämlich gleich an der Küste an und es ist überhaupt nicht möglich dort wirklich große Städte zu bauen. Als ich deshalb letztes Wochenende nach langer Zeit endlich mal wieder ein richtiges Wochenende erleben durfte (2,5 Tage frei in Folge) habe ich beschlossen einen kurzen Trip südlich zu starten. Da ich im Moment ja jeden Dollar zweimal umdrehe hiess die Devise: Campen und Trampen, mein Ziel hieß SanXianTai, das im Touristguide ungefähr so aussieht,:
Das Trampen lief natürlich wieder hervorragend, wobei ich mittlerweile darauf umgestiegen bin den Fahrern zuzuwinken, da die meisten die Geste des ausgestreckten Daumens gar nicht verstehen. Dann allerdings dauert es meist nicht länger als eine Minute bis jemand anhält. Allerdings sind manche gar zu hilfsbereit. Eine Frau hat mich erst zum nächsten Bahnhof gebracht und wollte mir ein Zugticket kaufen, bis ich sie dann überzeugen konnte dass ich das wirklich freiwillig mache. Außerdem wurden mir auf meiner kurzen Reise noch ein Mittagessen,eine Dusche und ein Schlafplatz angeboten. Wirklich ein nettes Völkchen, diese Taiwaner. Ich kam dann gerade noch, nach ca. 7 Stunden on the Road, rechtzeitig vor der Dämmerung an um mir die Brücke anzusehen und mir einen Schlafplatz zu suchen. Das Wetter war leider immernoch beschissen, vor allem an der Küste sehr windig. Mein Zelt ist einige male zusammengebrochen, so dass ich sehr schlecht schlafen konnte, zusammengenommen vielleicht 5 Stunden. Aber ich wollte ja sowieso früh raus und mir die Brücke bei Sonnenaufgang anschauen (siehe Bild 1) Naja, aufgrund des Wetters sah MEIN Sonnenaufgang dann eher so aus:
Hat auch geschifft und gewindet wie Sau aber jetzt war ich schonmal da also hab ich auch noch die Brücke überquert, hat mich an diesesn Drachenpfad bei Dragonball erinnert der ungefähr 1 Million Kilometer lang ist und man am Ende dann bei Meister Kaio auf seinem eigenen Planeten ankommt. Ganz so lang war die Brücke nicht dafür umson windiger. Die Insel selbst war dann nicht sos der Hit, hab mich noch mit ein paar Anglern auf chinesisch unterhalten, und hab mich dann auf den Weg zurück gemacht, wo ich dann noch ein paar Andere Sehenswürdigkeiten (oder Unwürdigkeiten) besucht habe.
Das Trampen lief natürlich wieder hervorragend, wobei ich mittlerweile darauf umgestiegen bin den Fahrern zuzuwinken, da die meisten die Geste des ausgestreckten Daumens gar nicht verstehen. Dann allerdings dauert es meist nicht länger als eine Minute bis jemand anhält. Allerdings sind manche gar zu hilfsbereit. Eine Frau hat mich erst zum nächsten Bahnhof gebracht und wollte mir ein Zugticket kaufen, bis ich sie dann überzeugen konnte dass ich das wirklich freiwillig mache. Außerdem wurden mir auf meiner kurzen Reise noch ein Mittagessen,eine Dusche und ein Schlafplatz angeboten. Wirklich ein nettes Völkchen, diese Taiwaner. Ich kam dann gerade noch, nach ca. 7 Stunden on the Road, rechtzeitig vor der Dämmerung an um mir die Brücke anzusehen und mir einen Schlafplatz zu suchen. Das Wetter war leider immernoch beschissen, vor allem an der Küste sehr windig. Mein Zelt ist einige male zusammengebrochen, so dass ich sehr schlecht schlafen konnte, zusammengenommen vielleicht 5 Stunden. Aber ich wollte ja sowieso früh raus und mir die Brücke bei Sonnenaufgang anschauen (siehe Bild 1) Naja, aufgrund des Wetters sah MEIN Sonnenaufgang dann eher so aus:
Hat auch geschifft und gewindet wie Sau aber jetzt war ich schonmal da also hab ich auch noch die Brücke überquert, hat mich an diesesn Drachenpfad bei Dragonball erinnert der ungefähr 1 Million Kilometer lang ist und man am Ende dann bei Meister Kaio auf seinem eigenen Planeten ankommt. Ganz so lang war die Brücke nicht dafür umson windiger. Die Insel selbst war dann nicht sos der Hit, hab mich noch mit ein paar Anglern auf chinesisch unterhalten, und hab mich dann auf den Weg zurück gemacht, wo ich dann noch ein paar Andere Sehenswürdigkeiten (oder Unwürdigkeiten) besucht habe.
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