Montag, 26. März 2012

日本

Huhuu, Morgen gehts nach Japan. Nachdem ich in den letzten Tagen jede freie Minute geplant hab (willige Couchsurfing-Hosts sind echt rar gesäht in Japan), gestern noch ein Company Dinner mit dem Restaurant hinter mich gebracht habe, und am Samstag noch auf einer Goa war, geht morgen früh unser Flug nach Osaka. Zwei Wochen werden wir dann rumreisen, und dabei Osaka, Kyoto, Kyotango, Nara, Tokyo mitnehmen. Transportmittel der Wahl wird Trampen sein und zum Schlafen hab ich auch schon so einige Infos rausgesucht:

1. Urban Camping
Urban Camping heisst Campen in öffentlichen Parks und Grünanlagen. Leider haben wir kein Zelt mit uns, weil wir nur Handgepäck gebucht haben, aber es soll wohl auch sehr normal sein nachts einfach auf einer Prakbank zu schlafen falls man den letzten Zug verpasst.
http://wikitravel.org/en/Urban_camping_in_Japan

2. Love Hotels
Love Hotels sind vergleichbar mit den Motels in vielen anderen Ländern, die teilweise nur für eine Stunde gebucht werden, und hauptsächlich darauf ausgelegt sind dort Sex zu haben. In einem Land in dem man bis zur Hochzeit meist noch zuhause lebt und die Wände sehr dünn sind, wohl eine Notwendigkeit. Durch die hohe Fluktuation der Kunden ist es wohl immernoch billiger als diese Kapsel Hotels. Innen drin gibt es dann viel Kitsch, Kondome und ein Telefon über das man Fetisch-Artikel und Sextoys bestellen kann. Viele haben sogar Karaoke-Boxen oder Whirlpools installiert.



 3. Manga Cafes

In Japan gibt es sogenannte Manga Cafes die mit normalen Internet-Cafes vergleichbar sind, allerding gibt es hier eine riesige Auswahl von Mangas, die man alle lesen darf, soweit man japanisch lesen kann. Darüber hinaus werden hier aber auch noch Free Drinks, Tüten-Suppen und teilweise sogar Duschen und Spielkonsolen angeboten. Sie befinden sich meist nahe an Bahnstationen da auch hier viele einkehren die den letzten Zug verpasst haben und die Zeit bis zum ersten überbrücken wollen. Es gibt allerdings auch viele Leute die dort richtig sesshaft geworden sind, und gar keine echte Wohnung mehr haben, die sogenannten Cyber-homeless.


4. KTV

Last but not least gibt es noch die Karaoke-Boxen. In Japan (wie auch in Taiwan) sind Karaoke keine öffentlichen Events in Bars, sondern man mietet sich einen Raum mit einer Gruppe, in dem man dann ungestört singen kann, und per Telefon Snacks und Getränke anforden kann. Sie sind normalerweise mit bequemen Sofas ausgestattet was eine Übernachtung hier sicher auch komfortabel macht. Vorteil: sehr günstig. Nachteil ist es gibt keine Duschen, aber die gibt es auch nicht wenn man im Park übernachtet.


Falls wir also mal die ein oder andere Nacht keine Couch (oder Futon) zum Surfen haben, werden wir wohl diese Möglichkeiten ins Auge fassen. Man will ja als Tourist die volle Bandbreite der dortigen Kultur erfahren.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen